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HILFECENTER · DATEV · E-RECHNUNG · FP SIGN

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DATEVMitglied

DATEV Onboarding für neue Mandanten

Von der Einladungsmail bis zur unterschriebenen Vollmacht: Dieser Artikel erklärt, wie die digitale Aufnahme in unsere Kanzlei über DATEV Onboarding abläuft und was Sie dafür brauchen.

Einleitung

Bevor wir für Sie tätig werden können, brauchen wir eine Reihe von Angaben: Ihre Stammdaten, die Zuständigkeit des Finanzamts, Bankverbindungen und unterschriebene Vollmachten. Diese Angaben sammeln wir über DATEV Onboarding, eine Cloud-Anwendung der DATEV eG, die Sie im Browser bedienen. Sie erfassen die Daten dort einmal, wir übernehmen sie anschließend direkt in unsere Kanzleisoftware.

Der Ablauf beginnt mit einer Einladungsmail, die DATEV in unserem Auftrag an Sie verschickt. Über den Link in dieser Mail registrieren Sie ein DATEV-Konto, erfassen Ihre Stammdaten und füllen die Formulare aus, die wir Ihnen bereitgestellt haben. Nach dem Versand landen die Daten bei uns, und wir legen das Mandat an.

Vorab einige Klarstellungen, weil zum DATEV Onboarding häufig Missverständnisse bestehen: Die Registrierung ist kostenfrei und verpflichtet Sie zu nichts. Sie brauchen keine Zusatzsoftware, keine Chipkarte und kein Kartenlesegerät – eine E-Mail-Adresse, ein Passwort und ein Browser reichen aus.

Das DATEV-Konto ist außerdem kein Zugang zu Ihrer Buchhaltung. Es ist zunächst nur Ihre persönliche Anmeldung für das Onboarding-Portal. Wenn wir später gemeinsam DATEV Unternehmen Online oder DATEV Meine Steuern nutzen, können Sie dasselbe Konto weiterverwenden.

Der Artikel folgt der Reihenfolge, in der Sie die Schritte im Portal durchlaufen. Wenn Sie eine Gesellschaft mit mehreren Gesellschaftern anmelden, lesen Sie zusätzlich den Abschnitt zur Mehrfachregistrierung – dort steht, warum Sie mehrere Einladungen erhalten.


Der Ablauf im Überblick

Das Onboarding besteht aus fünf Abschnitten, die aufeinander aufbauen. Die ersten vier erledigen Sie im Portal, den letzten übernehmen wir.

SchrittWas passiertWer
EinladungsmailSie erhalten eine E-Mail mit dem Link zum PortalDATEV, in unserem Auftrag
DATEV-KontoSie registrieren sich mit E-Mail-Adresse und PasswortSie
StammdatenSie erfassen die angeforderten Daten und senden sie an unsSie
FormulareSie füllen Vollmacht, Einzugsermächtigung und weitere Formulare ausSie
MandatsanlageWir übernehmen die Daten und legen das Mandat anWir

Die Reihenfolge ist im Portal vorgegeben: Ohne DATEV-Konto keine Anmeldung, ohne Stammdaten keine vorbefüllten Formulare. Deshalb lohnt es sich, die Stammdaten zuerst vollständig zu erfassen und erst danach die Formulare zu öffnen.

Sie müssen nicht alles in einer Sitzung erledigen. Eingaben bleiben im Portal gespeichert, und Sie können sich jederzeit erneut anmelden, um weiterzumachen. Auch nach dem Versand lassen sich Daten korrigieren und erneut senden.


Die Einladungsmail

Wort-für-Wort Transkript

Ihre Kanzlei das DATEV Onboarding nutzt, dann bekommen Sie als Erstes eine Einladungs-E-Mail von DATEV. Wichtig, diese Mail wird direkt von DATEV gesendet, nicht von der Kanzlei, aber eben im Auftrag der Kanzlei. Das sieht man eben auch hier, Registrierungseinladung der Kanzlei, in meinem Fall jetzt die Ken Kaiper GmbH. Da haben Sie dann die Möglichkeit, auf registrieren oder auf anmelden zu klicken. Falls Sie schon ein DATEV Konto haben, vielleicht von einem vorherigen Steuerberater, von 1 vorherigen Tätigkeit, können Sie das gerne verwenden. Ansonsten wäre der Button Registrierung der richtige, falls Sie noch nie DATEV genutzt haben. Darüber können Sie ein DATEV Konto anlegen, das zeige ich im nächsten Video und können dann anschließend mit dem Onboarding starten.

Sobald wir Sie in unserer Interessentenverwaltung angelegt haben, versenden wir aus dieser Anwendung eine Einladung. Die E-Mail selbst kommt von DATEV, weil sie über den Benachrichtigungsdienst der DATEV eG verschickt wird – als Absender steht also nicht unsere Kanzlei, sondern DATEV in der Mail.

Der Text der Einladung ist standardisiert und bewusst knapp gehalten. Aus Datenschutzgründen enthält die Mail keine inhaltlichen Details zu Ihrem Mandat, sondern nur den Hinweis auf die Registrierung und den Link zum Portal unter onboarding.datev.de.

Was Sie in der Mail finden

Die Einladung enthält zwei Optionen: Registrieren und Anmelden. Welche davon für Sie gilt, hängt davon ab, ob Sie schon ein DATEV-Konto haben.

Ein DATEV-Konto haben Sie zum Beispiel dann bereits, wenn Sie bei Ihrem bisherigen Steuerberater ebenfalls über DATEV Onboarding aufgenommen wurden oder wenn Sie DATEV Arbeitnehmer online für Ihre Gehaltsabrechnungen nutzen. In diesem Fall wählen Sie Anmelden und nutzen Ihre bestehenden Zugangsdaten.

Die Einladung ist an die E-Mail-Adresse gebunden, die wir hinterlegt haben. Wenn Sie sich mit einer anderen Adresse registrieren, kann das Portal Sie nicht unserer Anfrage zuordnen. Sie registrieren sich also genau mit der Adresse, an die die Einladung gegangen ist.

Wenn die Mail nicht ankommt

Prüfen Sie zunächst den Spam- oder Werbeordner, weil automatisch versendete Mails dort häufiger landen. Wenn die Einladung auch dort nicht liegt, melden Sie sich kurz bei uns – wir können die Einladung erneut auslösen oder die hinterlegte E-Mail-Adresse korrigieren.


Das DATEV-Konto anlegen

Wort-für-Wort Transkript

Wenn Sie die Registrierungsmail bekommen haben, besteht der 2. Schritt darin, ein DATEV Konto anzulegen. Falls Sie 1 haben, können Sie sich gerne hiermit direkt anmelden. Falls noch kein DATEV Konto vorhanden ist aus' früheren Tätigkeit, würden wir einmal hier auf registrieren klicken.

Ich kopiere mir einmal den Link raus, füge ihn hier in dieses Fenster ein und da haben wir jetzt die Möglichkeit, ein DATEV Konto zu erstellen. Wir geben unseren Vornamen, unseren Nachnamen an, die sind jetzt hier in dem Fall schon vorbelegt und vergeben ein Passwort nach unserem Belieben. Dann müssen wir hier dieses Häkchen noch setzen. Ich erkläre mich mit den Nutzungsregeln einverstanden, gehen auf weiter und anschließend kommt noch mal eine E-Mail-Bestätigung.

Da klicken wir auch noch mal drauf und dann ist das DATEV Konto angelegt.

Das DATEV-Konto ist das Anmeldeverfahren für DATEV-Cloud-Anwendungen. Es besteht aus Ihrer E-Mail-Adresse und einem Passwort, das Sie selbst vergeben. Optional ergänzen Sie einen zweiten Faktor über eine Authenticator-App.

Das Konto gehört Ihnen, nicht uns. Wir sehen Ihr Passwort nicht und können es auch nicht zurücksetzen – dafür gibt es die Funktion „Passwort vergessen“ auf der Anmeldeseite.

Neu registrieren

Sie haben noch kein DATEV-Konto und klicken in der Einladung auf Registrieren. Sie vergeben ein Passwort, bestätigen Ihre E-Mail-Adresse und werden anschließend direkt ins Onboarding-Portal geleitet.

Bereits ein DATEV-Konto

Sie nutzen schon ein DATEV-Konto, etwa aus DATEV Arbeitnehmer online oder von einer früheren Kanzlei. Sie klicken in der Einladung auf Anmelden und melden sich mit den bestehenden Zugangsdaten an. Eine zweite Registrierung mit derselben E-Mail-Adresse ist nicht möglich.


Schritt für Schritt: Registrierung und DATEV Onboarding öffnen

Wort-für-Wort Transkript

Wenn Sie die Registrierungseinladung von DATEV bekommen haben, haben auf registrieren geklickt, ein Passwort vergeben und damit ein DATEV Konto angelegt, dann wäre der nächste Schritt einmal in der gleichen E-Mail, also in der Registrierungseinladung, auf anmelden zu gehen. Also Sie haben bereits ein DATEV Konto, diesen Link einmal kopieren und im Browser Ihrer Wahl einfügen und dann sehen Sie, öffnet sich die Seite onboarding Punkt DATEV Punkt de. In meinem Fall geht jetzt eine Landingpage auf, auch hier gehe ich einfach noch mal auf anmelden und dann kann ich mich mit genau diesem DATEV Konto, das ich gerade angelegt habe, direkt hier auch anmelden.

Und jetzt sehen Sie, öffnet sich das Onboarding Portal, da würde ich jetzt einmal hier den rechtlichen Dokumenten zustimmen, auf Los geht's klicken. Es gibt jetzt die Möglichkeit, noch eine 2 Faktor Authentifizierung einzurichten. Würden wir Ihnen grundsätzlich empfehlen, macht die ganze Benutzung noch etwas sicherer. Aus Zeitgründen erspare ich uns das und sage Ja, möchte ich jetzt aktuell nicht Sage Speichern und jetzt sehen wir, dass sich das eigentliche Onboarding öffnet.

Es gibt auch hier eine direkte Schritt für Schritt Anleitung, wo Sie noch einmal durchklicken können. Ich zeige Ihnen aber in den nächsten Videos, was jetzt konkret in diesem Onboarding Portal überhaupt zu tun ist. Das heißt, es zusammenzufassen: Sie bekommen eine Registrierungs-E-Mail von der Kanzlei, legen das DATEV Konto an, indem Sie auf den Link klicken, bestätigen einmal die E-Mail-Adresse und gehen dann noch einmal in dieser Registrierungsmail auf den Anmelden Button und können sich dann bei Onboarding. DATEV mit dem eben angelegten Konto anmelden und müssten eine Maske sehen, die dann ungefähr so aussieht wie hier.

  1. Sie öffnen den Link aus der Einladungsmail

    Der Link führt Sie zu onboarding.datev.de. Sie wählen dort Registrieren, wenn Sie noch kein DATEV-Konto besitzen.

  2. Sie geben Ihre E-Mail-Adresse ein

    Sie verwenden die Adresse, an die die Einladung gegangen ist. Nur so ordnet das Portal Ihr Konto unserer Anfrage zu.

  3. Sie vergeben ein Passwort

    Ein Passwortmanager hilft, ein langes und eindeutiges Passwort zu erzeugen. Dasselbe Passwort wie bei anderen Diensten zu verwenden, ist keine gute Idee, weil ein Datenleck an anderer Stelle dann auch Ihr DATEV-Konto betrifft.

  4. Sie bestätigen Ihre E-Mail-Adresse

    Sie erhalten eine Bestätigungsmail und klicken auf den darin enthaltenen Link. Erst danach ist das Konto aktiv.

  5. Sie melden sich im Onboarding-Portal an (onboarding.datev.de)

    Nach der Bestätigung sehen Sie das Dashboard mit den Aufgaben, die wir für Sie hinterlegt haben.

Optional: Zwei-Faktor-Authentifizierung einrichten

In der Kontoverwaltung Ihres DATEV-Kontos können Sie einen zweiten Faktor aktivieren. Dabei koppeln Sie eine Authenticator-App (zum Beispiel Microsoft Authenticator oder Google Authenticator) mit Ihrem Konto, indem Sie einen QR-Code scannen.

Bei jeder Anmeldung geben Sie dann zusätzlich zum Passwort einen sechsstelligen Code aus der App ein. Der Code ändert sich alle 30 Sekunden. Für das Onboarding-Portal ist der zweite Faktor freiwillig; für manche DATEV-Anwendungen wie Arbeitnehmer online ist er Pflicht.

Wenn Sie das Smartphone wechseln, richten Sie die App vorher auf dem neuen Gerät ein oder nutzen die Wiederherstellungsfunktion des DATEV-Kontos. Sonst ist die Anmeldung blockiert, bis der zweite Faktor zurückgesetzt wurde.


Stammdaten erfassen

Wort-für-Wort Transkript

Onboarding Portal angekommen, können wir nun verschiedene Aufgaben erledigen. Sie sehen von der Strukturierung dieses Portals, es gibt erstmal eine Übersicht, hier steht dann auch der Name Ihrer Kanzlei, Ihres Ansprechpartners drin. Sie sehen hier Ihren eigenen Namen, Stammdaten, Interessent und Sie sehen hier auch unter anderem verschiedene Aufgaben. Es kann sein, dass Ihre Kanzlei Ihnen auch zusätzlich noch Nachrichten dazu schickt, dann würden Sie das hier unter Unterhaltung sehen.

Es kann auch sein, dass es Formulare gibt, die noch auszufüllen werden. Das würden Sie dann auch hier unter Formulare sehen und Sie können genauso auch in jeden einzelnen dieser Reiter oben über das Menüband reingehen und sehen dann noch einmal Detailansichten. In meinem Fall ist es jetzt so, dass ich nur 3 Aufgaben zu erledigen habe für das Onboarding, und die 1. Aufgabe lautet Stammdaten angefragt.

Wenn ich da einmal drauf drücke, dann geht er hier in den Reiter Aufgaben in die jeweilige Aufgabe rein und die eigentliche Aufgabe, das was jetzt zu tun ist, das sehen Sie hier rechts in der Seitenleiste. Da steht also Stammdaten angefragt. Klar, als Steuerkanzlei brauchen wir Ihre Stammdaten, anders können wir Sie ja nicht betreuen. Wir müssen ja wissen, wer Sie sind, welche Steuernummer Sie haben, Vollmacht gegenüber dem Finanzamt erteilen etc.

Und das können sie hier eben über diese Stammdaten angefragt Funktion jetzt einfach ausfüllen. Sie würden also hier einfach einmal reinklicken und jetzt sehen sie, öffnet sich automatisch schon der Reiter Stammdaten, also man springt automatisch von dieser Aufgabe in den Reiter Stammdaten. Sie könnten auch direkt in den Reiter Stammdaten gehen und hier sehen Sie jetzt einfach die ganzen persönlichen Daten, die Ihre Kanzlei braucht. Also überall, wo angefordert steht, wären Dinge dabei, die Sie dann auch ausfüllen müssten, also Anschrift, Geburtsort, Geburtsdatum, Steuernummer, Finanzamt, Bankverbindung, Legitimation, da geht's auch ums Geldwäschegesetz, also die Ausweisnummer zum Beispiel vom Personalausweis, weil die Kanzlei Sie identifizieren muss, das ist gesetzlich vorgeschrieben.

Hier würden Sie jetzt die ganzen Stammdaten erfassen und Sie haben hier oben über Personen hinzufügen auch die Möglichkeit, zum Beispiel noch einen Ehepartner hinzuzufügen oder auch zum Beispiel Kinder hinzuzufügen. Also da wären bitte einmal alle Stammdaten zu erfassen, die Sie und Ihre Familie oder auch Ihr Unternehmen betreffen. Also in meinem Fall bin ich jetzt als natürliche Person angelegt, deswegen bekomme ich diese Auswahlfelder. Wenn das jetzt ein Unternehmens Onboarding wäre, also nicht Kennkaiper, sondern die Kennkaiper GmbH, dann würden dort andere Informationen abgefragt.

Aber das wäre die 1. Aufgabe und ich sage, diese Aufgabe ist erledigt, nehmen wir einmal an, ich hätte die ganzen Stammdaten alle ausgefüllt, dann könnte ich die Aufgabe eben hier auch auf erledigt setzen und würde sehen, es sind nur noch 2 Aufgaben offen und die schauen wir uns dann gleich im Folgenden an. Aber diese Stammdatenerfassung, das ist für den ersten Schritt mal das Wichtigste, weil ohne Stammdaten können sie de facto nicht betreut werden und es ist wichtig, dass die natürlich auch einfach vollständig vorliegen, damit es auch zum Beispiel keine Probleme mit dem Finanzamt gibt.

Nach der Anmeldung sehen Sie im Dashboard, welche Daten wir von Ihnen angefordert haben. Wir wählen vorab aus, welche Kategorien wir brauchen – typischerweise Ihre Grunddaten, die Kontaktdaten, das zuständige Finanzamt, Steuernummern und Bankverbindungen.

Die Felder orientieren sich an den Stammdaten, wie sie in unserer Kanzleisoftware angelegt werden. Deshalb kann das Portal auch Kategorien anzeigen, die für Ihre Situation keine Rolle spielen. Sie füllen die Bereiche aus, die wir angefordert haben; alles Weitere können Sie leer lassen.

Was Sie vorher bereitlegen

Die Erfassung geht schneller, wenn Sie die Unterlagen griffbereit haben. Je nach Rechtsform brauchen Sie unterschiedliche Angaben.

  • [ ] Personalausweis oder Reisepass für Name, Geburtsdatum und Anschrift
  • [ ] Steuer-Identifikationsnummer (bei natürlichen Personen)
  • [ ] Steuernummer und zuständiges Finanzamt (aus dem letzten Bescheid)
  • [ ] Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, falls vorhanden
  • [ ] Bankverbindung (IBAN) für Ihr Geschäftskonto
  • [ ] Handelsregisterauszug bei eingetragenen Gesellschaften
  • [ ] Gesellschaftsvertrag oder Satzung bei Gesellschaften
  • [ ] Angaben zum bisherigen Steuerberater, falls Sie wechseln

Schritt für Schritt: Stammdaten senden

  1. Sie öffnen die Aufgabe „Stammdaten“ im Dashboard

    Im Portal sehen Sie am Bildschirmrand die Benachrichtigung unserer Kanzlei mit den angeforderten Kategorien.

  2. Sie füllen die angeforderten Kategorien aus

    Sie arbeiten die Bereiche nacheinander ab. Zwischenspeichern ist möglich, sodass Sie unterbrechen und später weitermachen können.

  3. Sie prüfen Steuernummer und IBAN

    Diese beiden Angaben werden später ungeprüft in Erklärungen und Lastschriften übernommen. Ein vertauschter Ziffernblock fällt erst auf, wenn eine Zahlung nicht zugeordnet werden kann.

  4. Sie senden die Daten an uns

    Mit dem Versand erhalten wir automatisch eine Benachrichtigung. Die Daten liegen dann in unserer Interessentenverwaltung.

  5. Sie korrigieren bei Bedarf und senden erneut

    Wenn Ihnen nach dem Versand ein Fehler auffällt, ändern Sie die Angabe im Portal und senden erneut. Wir sehen dann den aktuellen Stand.

Wenn Sie von einem anderen Steuerberater zu uns wechseln und ein Mandantenübertrag stattfindet, übernehmen wir viele Stammdaten aus dem bisherigen Bestand. Wir sagen Ihnen in diesem Fall, welche Angaben Sie trotzdem im Portal erfassen.


Formulare ausfüllen

Wort-für-Wort Transkript

Eine weitere Funktion ist die Anfrage von Formularen und auch von Dokumenten. Sie sehen jetzt hier bei mir, ich habe noch 2 Aufgaben offen. Eine Aufgabe lautet Standardformulare angefragt und da sehe ich hier rechts in dem Aufgabentext, dass ich diverse Sachen ebenfalls noch ausfüllen muss, nämlich unter anderem zum Beispiel die Vollmacht zu Vertretungen und Steuersachen. Wenn ich das machen will, kann ich hier einmal drauf klicken, sehe ich schon direkt das Formular.

Es macht natürlich Sinn, diese ganzen Sachen erst dann auszufüllen, wenn wir die Stammdaten erfasst haben, weil dann sind die Stammdaten hier schon vollständig drin. Nichtsdestotrotz, dieses Formular würde ich einmal ausfüllen und würde dann auf Übermitteln gehen, damit der Steuerberater die Möglichkeit hat, sie auch gegenüber dem Finanzamt zu vertreten. Ein Hinweis sei mir aus fachlicher Sicht erlaubt. Ich würde empfehlen, also hier oben sind noch einmal die Stammdaten zu erfassen, Vorname, Nachname, Geburtsdatum, ID Nummer oder wenn es einen Unternehmensaccount geht, also nicht eine natürliche Person, dann wäre statt ID Nummer zum Beispiel die Steuernummer zu erfassen.

Was ich Ihnen empfehlen würde, ist, dieses Häkchen einmal zu setzen, also der, die bevollmächtigt ist, berechtigt, Untervollmachten zu erteilen. Da geht's einfach darum, dass eben auch Mitarbeiter in der Kanzlei zum Beispiel in der Lage sind, Daten abzurufen, weil die Vollmacht berechtigt uns nicht nur, sie gegenüber dem Finanzamt zu vertreten, sondern die Daten, die beim Finanzamt gespeichert sind, zum Beispiel Vorauszahlungen, die Lohnsteuerdaten etc, Versicherungsbeiträge, dann auch elektronisch abzufragen. Das wäre wichtig, diesen Haken bitte immer mit reinzunehmen, den Haken zu setzen, damit wir einfach die Möglichkeit haben, dass auch ein Mitarbeiter unserer Kanzlei diese Sachen abfragen kann.

Also den Haken bitte einmal setzen. Bei der Bekanntgabe Vollmacht, da geht es darum, wem sollen Schriftstücke, Verwaltungsakte, Steuerbescheide zugestellt werden. Da wäre auch meine Empfehlung, dieses Häkchen hier einmal zu setzen. Die Vollmacht erstreckt sich auch auf die Entgegennahme von Steuerbescheiden und sonstigen Verwaltungsakten, denn dann schickt das Finanzamt diese ganzen Steuerbescheide direkt an uns als Kanzlei und wir können sie prüfen, ob sie fachlich korrekt sind, ob gegebenenfalls Einspruch erhoben werden müsste et cetera.

Deswegen das Häkchen am besten auch noch setzen und was auch sinnvoll ist, ist durchaus hier unten noch dieses Häkchen zu setzen. Ungeachtet der Beschränkung der Bevollmächtigten wird dem der Bevollmächtigten in eine unbeschränkte Abrufbefugnis erteilt. Da geht es auch wieder diesen elektronischen Datenabruf. Wenn wir dieses Häkchen nicht hätten, dann dürften wir keine Daten aus der Vergangenheit abfragen.

Es kann aber sein, dass wir für die Steuererklärung 1 Jahres auch die Steuerdaten des Vorjahres abfragen müssen, je nachdem worum es geht. Und das würde ohne dieses Häkchen nicht funktionieren und führt dann auch wieder zu Verzögerungen im Prozess. Deswegen dieses Häkchen am besten uns auch setzen, dass wir einfach die Möglichkeit haben, für alle Daten potenziell Daten abzuspeichern. Wenn Sie einen Ehe- oder Lebenspartner haben, dann würden Sie hier das Häkchen entsprechend auch aufmachen, würden die Daten des Ehegatten nochmal erfassen.

Letzten Endes sieht die Vollmacht genauso aus wie oben bei der ersten Person, muss aber getrennt gescheuert werden, weil das ja 2 verschiedene Personen sind. Und dann würden Sie auf Übermitteln klicken und könnten diese Aufgabe erledigen. Dann haben wir die Möglichkeit, sie auch gegenüber dem Finanzamt zu vertreten und vor allem geht dann auch die Post des Finanzamts zu uns, sodass wir das direkt für Sie erledigen können. Sie sehen dann auch, es gibt noch weitere Formulare, die Vollmacht ausführlich, die ist noch einmal für andere Themen gedacht, auf die sich diese Vollmacht zur Vertretung in Steuersachen nicht erstreckt, also insbesondere so Dinge wie gerichtliche Verfahren und dergleichen.

Dafür wäre diese Vollmacht hier eben auch noch sinnvoll. Und dann sehen Sie hier noch einmal verschiedene Es kann sein, dass Sie das geschickt bekommen, es kann auch sein, dass Sie es nicht geschickt bekommen, je nachdem, ob Sie es schon haben. Das kann die Kanzlei auswählen, aber das sind Einzugsermächtigungen, zum Beispiel die Steuerbeträge einzuziehen, die Krankenkassenbeiträge einzuziehen und gegebenenfalls auch die Kanzleirechnungen einzuziehen. Die können Sie auch einzeln noch einmal durchgehen.

Das sind letzten Endes Standard SEPA Mandate, wo einfach die Steuernummern einmal ausgefüllt werden müssten und dann haben wir die Möglichkeit, zum Beispiel an das Finanzamt dieses SEPA Mandat zu schicken, damit die Steuerbeträge abgebucht werden. Wenn Sie das natürlich nicht möchten und sagen, ich möchte kein SEPA, ist das auch vollkommen in Ordnung. Dann würden Sie einfach diese Aufgabe nicht machen, diese Einzugsermächtigung nicht erteilen und das der Kanzlei einmal mitteilen. Aber letzten Endes ist es der einfachste Weg, die elektronisch direkt bereitzustellen und unterschreiben zu lassen.

Deswegen wird es häufig auch mitgeschickt. Dann sehen Sie, es gibt hier noch eine weitere Aufgabe Dokumente angefragt. Da sehen wir hier letzter Einkommensteuerbescheid, letzte Lohnsteuerbescheinigung und Kopie des Personalausweises. Auch da haben wir die Möglichkeit, überall auf die 3 Punkte zu klicken, Datei hochladen und können diese Dateien hochladen.

Das ist immer ein bisschen unterschiedlich, was die Kanzlei dort abfragt, je nachdem, wie Ihr Fall auch gelagert ist. Deswegen haben Sie hier die Möglichkeit, natürlich die Stammdaten zu erfassen, aber eben auch wirklich Formulare auszufüllen, bestimmte Dokumente hochzuladen, sodass wir dann auch direkt mit der Zusammenarbeit starten können.

Neben den Stammdaten stellen wir Ihnen über das Portal Formulare bereit. Es gibt zwei Arten: Standardformulare von DATEV, etwa die Vollmacht oder die Einzugsermächtigung, und individuelle Formulare, die wir selbst gestaltet haben.

Beide finden Sie als Aufgaben im Dashboard. Standardformulare werden mit den bereits erfassten Stammdaten vorbefüllt, sodass Sie Namen, Anschrift und Steuernummer nicht noch einmal eintippen müssen. Deshalb ist es sinnvoll, die Stammdaten zuerst zu senden.

Die Vollmacht zur Vertretung in Steuersachen

Die Vollmacht ist das Formular, mit dem Sie uns gegenüber dem Finanzamt bevollmächtigen. Ohne sie dürfen wir keine Auskünfte zu Ihrem Steuerkonto einholen, keine Erklärungen in Ihrem Namen abgeben und keine Bescheide entgegennehmen.

Wir übermitteln die Vollmacht nach der Mandatsanlage elektronisch über die Vollmachtsdatenbank an die Finanzverwaltung. Damit kann uns das Finanzamt Ihre Steuerbescheide direkt elektronisch bekanntgeben, und Sie erhalten die Bescheide von uns bereits geprüft \[Link zu einem Hilfsartikel].

Im Portal öffnen Sie das Standardformular, prüfen die vorbefüllten Angaben und ergänzen fehlende Felder. Vor dem Versand sehen Sie eine Vorschau im offiziellen Layout. Nach dem Absenden liegt die Vollmacht als PDF unter „Dokumente“ und steht uns zur Weiterverarbeitung bereit.

Die Vollmacht wird immer für eine bestimmte Person oder Gesellschaft erteilt. Eine GmbH bevollmächtigt uns für die GmbH, jeder Gesellschafter bevollmächtigt uns gesondert für seine private Steuer. Deshalb füllen Sie bei Gesellschaften mehrere Vollmachten aus – siehe Abschnitt zur Mehrfachregistrierung.

Die Einzugsermächtigung

Mit der Einzugsermächtigung, genauer dem SEPA-Lastschriftmandat, ziehen wir unsere Honorarrechnungen von Ihrem Konto ein. Sie ersparen sich damit das manuelle Überweisen jeder Rechnung, und wir vermeiden Mahnläufe wegen übersehener Zahlungen.

Das Formular übernimmt die IBAN aus Ihren Stammdaten. Sie prüfen, ob es das richtige Konto ist – bei Gesellschaften das Geschäftskonto der Gesellschaft, bei privaten Steuererklärungen ein Privatkonto.

Individuelle Formulare

Individuelle Formulare sind Fragebögen, die wir für bestimmte Situationen erstellt haben, etwa zur Erstberatung, zur Übernahme der Buchhaltung oder zur Lohnabrechnung. Manche Fragen sind als Pflichtfrage markiert; ohne Antwort lässt sich das Formular nicht absenden.

Die Antworten helfen uns, Ihre Situation vor dem ersten Gespräch einzuordnen. Ein Beispiel: Wenn Sie angeben, dass Sie Mitarbeiter beschäftigen, bereiten wir die Unterlagen für die Lohnabrechnung gleich mit vor.

Dokumente hochladen

Zusätzlich zu den Formularen können Sie im Bereich „Dokumente“ Dateien hochladen, die wir angefordert haben – etwa den Handelsregisterauszug, den Gesellschaftsvertrag, den letzten Jahresabschluss oder Bescheide. Der Upload läuft verschlüsselt über das Portal, sodass Sie diese Unterlagen nicht per E-Mail schicken müssen.

Auch Rückfragen klären wir über die Nachrichtenfunktion im Portal. Dort können wir Unterlagen anfordern oder Fragen zu Ihren Angaben stellen, und Sie antworten an derselben Stelle.

Alles, was Sie über das Portal senden, wird nach der Mandatsanlage in unser Dokumentenmanagement übernommen. Sie müssen die Unterlagen später nicht noch einmal einreichen.


Gesellschaften: eine Registrierung je Gesellschaft und je Gesellschafter

Wenn Sie uns mit einer Gesellschaft beauftragen – zum Beispiel einer GmbH, UG, GbR oder KG – betreuen wir in der Regel zwei Ebenen: die Gesellschaft selbst und die Gesellschafter persönlich. Die Gesellschaft ist steuerlich ein eigenes Subjekt mit eigener Steuernummer, eigenem Finanzamt und eigenen Vollmachten. Jeder Gesellschafter wiederum hat seine private Einkommensteuer, für die ebenfalls Stammdaten und eine eigene Vollmacht nötig sind.

Im DATEV Onboarding wird jede dieser Einheiten als eigener Interessent angelegt. Für jeden Interessenten verschicken wir eine eigene Einladung, und jeder Interessent braucht ein eigenes DATEV-Konto.

Warum das so ist

Das Portal ordnet jede E-Mail-Adresse genau einem Interessenten zu. Ein DATEV-Konto kann also nur eine Einheit repräsentieren – entweder die Gesellschaft oder eine Person. Ein Wechsel zwischen mehreren Unternehmen innerhalb eines Kontos, wie Sie ihn vielleicht aus DATEV Unternehmen online kennen, ist im Onboarding-Portal nicht vorgesehen.

Deshalb brauchen wir für die Gesellschaft eine eigene E-Mail-Adresse, etwa info@ oder buchhaltung@ Ihrer Firmendomain, und für jeden Gesellschafter dessen persönliche E-Mail-Adresse. Die Adresse der Gesellschaft sollte eine sein, auf die auch künftig die Geschäftsführung Zugriff hat – nicht das Postfach eines einzelnen Mitarbeiters.

So läuft es konkret ab

Ein Beispiel: Eine GmbH mit zwei Gesellschaftern beauftragt uns mit der Buchhaltung und dem Jahresabschluss der Gesellschaft sowie mit den privaten Einkommensteuererklärungen beider Gesellschafter.

InteressentE-Mail-AdresseRegistrierungVollmacht
Muster GmbHEigenes DATEV-KontoVollmacht der GmbH
Gesellschafterin AEigenes DATEV-KontoPrivate Vollmacht A
Gesellschafter BEigenes DATEV-KontoPrivate Vollmacht B

Sie erhalten in diesem Fall drei Einladungen und durchlaufen den Ablauf dreimal: Registrierung, Stammdaten, Formulare. Die Gesellschaft registriert in der Praxis die Person, die vertretungsberechtigt ist – bei einer GmbH also der oder die Geschäftsführung.

  1. Sie nennen uns die E-Mail-Adressen

    Vor dem Versand der Einladungen teilen Sie uns mit, welche Adresse für die Gesellschaft und welche für jeden Gesellschafter gilt. Jede Adresse darf nur einmal vorkommen.

  2. Sie erhalten je Einheit eine Einladung

    Die Gesellschaft erhält die Einladung an die Firmenadresse, jeder Gesellschafter an seine persönliche Adresse.

  3. Sie registrieren die Gesellschaft

    Mit der Firmenadresse legen Sie das DATEV-Konto der Gesellschaft an, erfassen deren Stammdaten (Handelsregister, Steuernummer, Geschäftskonto) und füllen die Vollmacht der Gesellschaft aus.

  4. Jeder Gesellschafter registriert sich persönlich

    Jeder Gesellschafter legt mit seiner eigenen Adresse ein DATEV-Konto an, erfasst seine privaten Stammdaten und füllt seine persönliche Vollmacht aus.

  5. Sie senden alle Datensätze an uns

    Wir legen anschließend jede Einheit als eigenes Mandat an – die Gesellschaft und jeden Gesellschafter mit jeweils eigener Mandantennummer.

Wenn sich ein Gesellschafter mit der Firmenadresse registriert oder umgekehrt, vertauschen sich die Zuordnungen. Die private Vollmacht landet dann bei der Gesellschaft und ist unbrauchbar. Vor der Registrierung prüfen Sie deshalb, welche Einladung Sie gerade bearbeiten.

Sonderfall: Ein Gesellschafter mit mehreren Gesellschaften

Wer eine operative GmbH und eine Holding hält und zusätzlich privat betreut wird, braucht drei Registrierungen: eine für die private Einkommensteuer, eine für die Holding und eine für die operative GmbH. Jede Gesellschaft bekommt ihre eigene Firmenadresse.

Für Gesellschaften, die noch in Gründung sind und noch keine eigene E-Mail-Adresse haben, sprechen Sie uns an. Wir stimmen dann ab, welche Adresse für die Registrierung genutzt wird und wann die Einladung sinnvoll ist.


Nach dem Versand: Was bei uns passiert

Mit jedem Versand aus dem Portal erhalten wir eine automatische Benachrichtigung. Die Daten liegen dann in unserer Interessentenverwaltung, wo wir sie prüfen und bei Rückfragen über die Nachrichtenfunktion auf Sie zukommen.

Sobald alle Angaben und Formulare vollständig sind, legen wir das Mandat an. Dabei vergeben wir eine Mandantennummer und übernehmen Ihre Stammdaten direkt in unsere Kanzleisoftware – ohne erneutes Abtippen. Die Vollmacht senden wir über die Vollmachtsdatenbank an die Finanzverwaltung.

Die hochgeladenen Dokumente und ausgefüllten Formulare übernehmen wir in unser Dokumentenmanagement. Wenn wir gemeinsam DATEV Unternehmen online oder DATEV Meine Steuern nutzen, richten wir Ihre Zugänge im Anschluss ein und melden uns dazu gesondert \[Link zu einem Hilfsartikel].

Die Übernahme aus dem Onboarding-Portal in unsere Stammdaten erfolgt einmalig bei der Mandatsanlage. Änderungen, die Sie später im Portal vornehmen, werden nicht automatisch nachgezogen. Spätere Änderungen Ihrer Anschrift oder Bankverbindung teilen Sie uns daher direkt mit.


Typische Fehlerquellen

  • Registrierung mit einer anderen E-Mail-Adresse: Das Portal ordnet das Konto nur der Adresse zu, an die die Einladung ging. Bei einer abweichenden Adresse sehen Sie keine Aufgaben, und wir erhalten keine Daten.
  • „Registrieren“ trotz vorhandenem DATEV-Konto: Wer bereits ein Konto besitzt, kann sich mit derselben Adresse nicht erneut registrieren. Die Registrierung bricht ab, und der Eindruck entsteht, das Portal funktioniere nicht – richtig ist der Klick auf „Anmelden“.
  • Formulare vor den Stammdaten geöffnet: Ohne gesendete Stammdaten sind die Standardformulare nicht vorbefüllt. Sie tippen alles doppelt ein und riskieren abweichende Schreibweisen zwischen Stammdaten und Vollmacht.
  • Vertauschte Einladungen bei Gesellschaften: Wenn ein Gesellschafter die Einladung der Gesellschaft bearbeitet, landen private Daten im Datensatz der Firma. Die Vollmacht ist dann falsch zugeordnet und muss neu erstellt werden.
  • Steuernummer aus einem alten Bescheid: Nach einem Umzug oder einer Umstrukturierung ändert sich das zuständige Finanzamt und damit die Steuernummer. Eine veraltete Nummer führt dazu, dass die Vollmacht beim falschen Finanzamt ankommt.
  • Privatkonto in der Einzugsermächtigung der Gesellschaft: Die IBAN wird aus den Stammdaten übernommen. Steht dort ein Privatkonto, ziehen wir Honorare der Gesellschaft vom falschen Konto ein, und die Buchung muss korrigiert werden.
  • Zweiter Faktor auf dem alten Smartphone: Wer die Zwei-Faktor-Authentifizierung aktiviert und dann das Gerät wechselt, ohne die App zu übertragen, kommt nicht mehr ins Konto. Die Wiederherstellung dauert dann länger als die eigentliche Erfassung.
  • Unterlagen per E-Mail statt im Portal: Handelsregisterauszug oder Bescheide per unverschlüsselter Mail zu schicken, ist ein Datenschutzrisiko. Im Portal liegen sie verschlüsselt und werden automatisch dem richtigen Mandat zugeordnet.

Häufige Fragen

Was kostet mich die Registrierung im DATEV Onboarding?

Nichts. Das DATEV-Konto und die Nutzung des Onboarding-Portals sind für Sie kostenfrei. Die Anwendung ist Teil unserer Kanzleisoftware, deren Kosten wir tragen.

Ich habe schon ein DATEV-Konto von meinem Arbeitgeber. Kann ich das verwenden?

Ja. Wenn Sie DATEV Arbeitnehmer online nutzen, haben Sie bereits ein DATEV-Konto. Sie klicken in unserer Einladung auf „Anmelden“ statt „Registrieren“. Voraussetzung ist, dass die Einladung an dieselbe E-Mail-Adresse ging, mit der das Konto angelegt wurde.

Warum kommt die Einladung von DATEV und nicht von Ihrer Kanzlei?

Die Einladung wird über den Benachrichtigungsdienst der DATEV eG verschickt, auch wenn wir sie auslösen. Der Text ist standardisiert und lässt sich von uns nicht anpassen. Der Link in der Mail führt aber zu den Aufgaben, die wir für Sie hinterlegt haben.

Wie lange dauert das Onboarding?

Die Registrierung dauert wenige Minuten. Die Stammdaten und Formulare für eine Einheit sind bei vorbereiteten Unterlagen in etwa 20 bis 30 Minuten erledigt. Bei einer Gesellschaft mit mehreren Gesellschaftern multipliziert sich der Aufwand entsprechend, weil jede Einheit einzeln durchlaufen wird.

Muss ich alles auf einmal ausfüllen?

Nein. Eingaben werden im Portal zwischengespeichert, und Sie können sich jederzeit erneut anmelden. Sie können Daten auch nach dem Versand noch korrigieren und erneut senden. Wir arbeiten immer mit dem aktuellen Stand.

Warum brauche ich für meine GmbH eine zweite Registrierung, wenn ich doch schon ein Konto habe?

Das Portal ordnet jede E-Mail-Adresse genau einem Interessenten zu. Ihr persönliches Konto steht für Sie als Privatperson, die GmbH ist ein eigenes Steuersubjekt mit eigener Steuernummer und eigener Vollmacht. Deshalb registriert sich die GmbH mit einer eigenen Firmenadresse gesondert.

Muss ich die Vollmacht zusätzlich auf Papier unterschreiben?

In den meisten Fällen reicht das im Portal ausgefüllte und gesendete Standardformular. Falls die Finanzverwaltung in Ihrem Fall eine zusätzliche Unterschrift verlangt, melden wir uns bei Ihnen und stellen das Formular zur Unterschrift bereit.

Was passiert mit meinen Daten, wenn es doch nicht zum Mandat kommt?

Die Daten liegen bis zur Entscheidung in unserer Interessentenverwaltung. Kommt kein Mandat zustande, löschen wir den Interessenten. Ihr DATEV-Konto bleibt davon unberührt und gehört weiterhin Ihnen.

Kann ich meine Stammdaten später im Portal ändern, wenn ich umziehe?

Die Übernahme aus dem Portal in unsere Stammdaten erfolgt einmalig bei der Mandatsanlage. Spätere Änderungen im Portal kommen nicht automatisch bei uns an. Adress- oder Kontoänderungen nach der Aufnahme teilen Sie uns direkt mit, wir pflegen sie dann in den Stammdaten nach.


Rechtlicher Hinweis

Dieser Beitrag gibt einen Überblick und ersetzt keine individuelle Beratung. Funktionsumfang, Bezeichnungen und Menüführung von DATEV Onboarding und DATEV-Konto können sich durch Updates der DATEV eG ändern; die Beschreibung entspricht dem Stand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung.

Bei konkreten Fragen zu Ihrer Registrierung, zu den angeforderten Unterlagen oder zur Aufnahme mehrerer Gesellschaften sprechen Sie uns direkt an.

Stand: September 2026

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